Von Räubern, Gehülfen und anderen Taugenichtsen

Rollt man sein Leben von hinten auf, stolpert man sogleich über eine ausgedehnte Leere, deren bedeutungsschwere Konsequenz nichtssagend bleibt, wie immer man sich ihr auch anzunähern versucht. Fast drei Jahrzehnte eines halb gewollten, halb erlittenen Schweigens in der Obhut psychiatrischer Fürsorge. Woran mag Robert Walser gedacht haben, als er Anfang 1929 die Heilanstalt Waldau bei Bern betrat? Ob ihm das Irresein als Zuflucht und Heimat für den Rest seines Lebens vorschwebte?

Hart und sexy - Die sterbliche Hülle der Science Fiction

Alles begann mit einem Buch. Das ist nicht ungewöhnlich, da ich in einem gewissermaßen biblischen Kulturkreis aufgewachsen bin. Ein Buch wie eine Zeitreise. Eine Zeitreise allerdings, die mich nicht Jahrhunderte oder gar Jahrtausende in die Zukunft bzw. Vergangenheit katapultierte, sondern lediglich ein paar Jahre zurück, na gut, etwa zweieinhalb Jahrzehnte: zurück in meine Jugend.


Das legendäre Scheitern des Syd Barrett

Sein Tod Anfang Juli 2006 rückte ihn noch einmal ins Bewusstsein einer Öffentlichkeit, die ihn bereits zu Lebzeiten zur Legende stilisiert hat: Syd Barrett, Begründer, Namensgeber und musikalischer Kopf von Pink Floyd in den 1960er Jahren, anarchischer Solokünstler zwischen Genie, Wahnsinn und Drogensucht.



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Aktuelle Rezension

Dakota Suite: waiting for the dawn to crawl through and take away your life

Viel Zeit ist vergangen, ehe ich mich entschlossen habe, “waiting for the dawn …” zu rezensieren. Dabei wäre es so einfach. Nicht nur, dass die CD sich seit ihrem Erscheinen vor über einem halben Jahr regelmäßig meiner Aufmerksamkeit erfreut, nein, es gibt zudem nichts, aber auch gar nichts an ihr auszusetzen. Wie man sieht, muss das nicht immer ein Vorteil sein.