Literatur
Philip K. Dick: Die Lincoln-Maschine
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Wie so oft im Werk des Autors ist einer der Themenschwerpunkte die Frage nach dem Wesen des Menschen. Allerdings beschränkt sich die Diskussion nicht bloß auf den Unterschied von Mensch und Maschine, sondern dehnt sich auf den vermeintlichen Gegensatz verrückt/normal aus. Tatsächlich erscheinen in einer Welt, deren Gesundheitswesen psychsiche Erkrankungen zum Regelfall werden lässt, ausgerechnet die Maschinen (Simulakren, Androiden) zugleich human und vernünftig.
Von Räubern, Gehülfen und anderen Taugenichtsen
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Rollt man sein Leben von hinten auf, stolpert man sogleich über eine ausgedehnte Leere, deren bedeutungsschwere Konsequenz nichtssagend bleibt, wie immer man sich ihr auch anzunähern versucht. Fast drei Jahrzehnte eines halb gewollten, halb erlittenen Schweigens in der Obhut psychiatrischer Fürsorge. Woran mag Robert Walser gedacht haben, als er Anfang 1929 die Heilanstalt Waldau bei Bern betrat? Ob ihm das Irresein als Zuflucht und Heimat für den Rest seines Lebens vorschwebte?
Hart und sexy - Die sterbliche Hülle der Science Fiction
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Alles begann mit einem Buch. Das ist nicht ungewöhnlich, da ich in einem gewissermaßen biblischen Kulturkreis aufgewachsen bin. Ein Buch wie eine Zeitreise. Eine Zeitreise allerdings, die mich nicht Jahrhunderte oder gar Jahrtausende in die Zukunft bzw. Vergangenheit katapultierte, sondern lediglich ein paar Jahre zurück, na gut, etwa zweieinhalb Jahrzehnte: zurück in meine Jugend.